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NHL Playoffs 2019 – Kurzvorschau – Runde 1 – Nashville Predators vs. Dallas Stars

Defense und der Bischof

Die reguläre Saison

Nashville gewann mit 100 Punkten die Central Division. Aber die Predators spielten zwischenzeitlich sehr durchwachsen. Im Februar und März konnten nur knapp die Hälfte der Spiele gewonnen werden. Drei Siege im April retteten den Divisiontitel. Am Ende standen 17 Punkte weniger, als 2017/18 auf der Habenseite.

 

Dallas erreichte als viertplatziertes Team mit 93 Punkten auf dem ersten Wild Card-Platz die Endrunde. Nachdem im Vorjahr ein Einbruch im März die Playoffs gekostet hatte, konnten dieses Jahr ab Ende Februar 12 von 19 Spielen gewonnen werden.

 

Der direkte Vergleich

Die „Cowboy-Series” zwischen den Teams aus Tennessee und Texas ist ein Novum in der Geschichte der NHL.

 

In der Hauptrunde 2018/19 siegte Nashville in drei von fünf Spielen, dabei zweimal nach Verlängerung. Die Tore verteilten sich ausgeglichen 14:14.

 

Vorteil Nashville

  • Die ersten vier Verteidiger Roman Josi, Ryan Ellis, P.K. Subban und Matthias Ekholm bilden immer noch die vermutlich besten ersten zwei Paarungen in der NHL.
  • Die Predators sind durch die Finalteilnahme 2017 sehr erfahren. Coach Peter Laviolette war außerdem bereits mehrfach im Stanley Cup Final.
  • Mit 212 Gegentoren lag die Verteidigung der Predators auf Rang 2 im Westen.

 

Vorteil Dallas

  • 202 Gegentreffer sind gleichbedeutend mit der besten Defensive der Western Conference
  • Ben Bishop und Anton Khudobin hatten mit 93,53 % zusammen die beste Fangquote in der Western Conference.
  • Jamie Benn und Tyler Seguin erzielten bereits mehr 35+ Tore in einer Spielzeit. Victor Arvidson stellte bei den Predators mit nur 34 Treffern einen neuen Rekord auf.

Problem Nashville

  • Nur Dallas und die Islanders haben weniger Tore als Nashville erzielt (240).
  • Pekka Rinne hat in den Playoffs, und da speziell auswärts seine Probleme. Gegen Winnipeg wurde er in den letzten Playoffs in drei Spielen ausgewechselt.
  • Das Powerplay belegte mit unterirdischen 12,9 % den letzten Platz der Liga.

Problem Dallas

  • Kein Team in den Playoffs hat weniger Tore erzielt, als die Stars (210, Platz 29).
  • Bishop ist verletzungsanfällig, Khudobin verfügt über 27 Minuten Erfahrung in den Playoffs.
  • Nur sieben Spieler trafen zweistellig, drei davon waren Verteidiger.

 

Prognose

Tore sind Gold wert in den Playoffs, speziell in dieser Serie. Beide Mannschaften definieren sich in diesem Jahr über die Defense. Die einen mit einer tief besetzten Verteidigung, die anderen vor allem mit Ben Bishop. Mats Zuccarello könnte den Stars ein wenig Scoring aus den hinteren Reihen bringen. Dennoch kann Dallas nur gewinnen, wenn Jamie Benn und Tyler Seguin richtig aufdrehen. Dafür spricht wenig. Vielleicht sind die Predators auch frischer als im Vorjahr. Damals holten sie 117 Punkte und die Presidents Trophy. Weniger Erfolg in der Regular Season und ein tiefer Lauf haben 2017 besser funktioniert. Nashville siegt in sechs Spielen.

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Wunschlos glücklich in Seattle

Wunschlos glücklich in Seattle

Mit der Vergabe der 32. Franchise an ein Besitzerkonsortium aus Seattle vervollständigt die NHL nicht nur die Liga. Die Lücke, die seit dem Umzug der Seattle Supersonics im Nordwesten der USA bestand, wird nach 13 Jahren geschlossen.

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NHL Playoffs 2018 – Stanley Cup Sieger – Washington Capitals

NHL Playoffs 2018 – Stanley Cup Sieger – Washington Capitals

Endlich am Ziel

Die Washington Capitals haben das Finale um den Stanley Cup gegen die Vegas Golden Knights gewonnen. Durch ein 4:3 im entscheidenden fünften Spiele gewannen die Capitals den ersten Titel in der Vereinsgeschichte und die erste Meisterschaft für eine Mannschaft aus Washington in einer der vier großen nordamerikanischen Ligen seit 1992.

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NHL Playoffs 2018 – Eastern Conference Final – Tampa Bay Lightning vs. Washington Capitals

NHL Playoffs 2018 – Eastern Conference Final – Tampa Bay Lightning vs. Washington Capitals

Alte Bekannte oder unbekannte Weiten?

Wie konnten sie soweit kommen?

Die Tampa Bay Lightning benötigten in den bisherigen beiden Runden jeweils fünf Partien um die Serien gegen New Jersey und Boston für sich zu entscheiden. Gegen die Bruins lag Tampa erstmals zurück, konnte aber nach dem 2:6 zum Auftakt vier Begegnungen hintereinander gewinnen. Das 4:3 in Spiel vier n.V. war dabei vorentscheidend und gleichzeitig das erste Spiel, in dem die Bolts länger als die regulären 60 Minuten auf dem Eis stehen mussten.

Auf der Gegenseite brauchten die Capitals im Grunde 20 Jahre um endlich wieder in einem Conference Finale zu stehen. Nach vielen vergeblichen Anläufen schaffte es Washington  2018 zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale im Osten zu erreichen. Die Capitals haben zwei Spiele mehr absolviert als Pittsburgh, da sie die Serien gegen Columbus und Pittsburgh jeweils 4-2 gewannen. Dazu musste Washington in fünf Partien in die Verlängerung, einmal sogar in doppelte Overtime. Die Belastung für Washington ist damit etwas höher, als die für Tampa Bay. Aber die Capitals zeigten mit Siegen in den letzten drei Verlängerungen auch gute Nerven und die nötige Siegermentalität.

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NHL Playoffs 2017 – Runde 2 – Vegas Golden Knights vs. San Jose Sharks

NHL Playoffs 2017 – Runde 2 – Vegas Golden Knights vs. San Jose Sharks

Die Jungs mit den Besen

Wie konnten sie soweit kommen?

Die Vegas Golden Knights fegten die Los Angeles Kings in vier Spielen aus den Playoffs. Torhüter Marc-André Fleury kassierte dabei nur drei Gegentore. Obwohl die neue Franchise alle Spiele für sich entscheiden konnte, waren die Partien jeweils sehr ausgeglichen. Kein Spiel ging mit mehr als einem Tor Vorsprung an Vegas. Spiel zwei wurde sogar erst in der zweiten Verlängerung entschieden. In drei Partien der ersten Runde gingen die Knights in Führung, lediglich beim ersten Auswärtsspiel im Staples Center musste die Mannschaft aus der Wüste einen Rückstand aufholen.

Noch deutlicher war die Serie der Sharks gegen die Ducks. Zwar kassierten die Haie mit vier Gegentoren eines mehr als Vegas, aber San Jose schoss auch 16 Tore im Sweep gegen Anaheim. Torhüter Martin Jones blieb ebenso wie Fleury in zwei Partien komplett ohne Gegentreffer. Nach dem 4-0 gegen Vancouver 2013 war der Erfolg gegen Anaheim der zweite Sweep in der Vereinsgeschichte.

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NHL Playoffs 2018 – Runde 1 – Tampa Bay Lightning vs. New Jersey Devils

NHL Playoffs 2018 – Runde 1 – Tampa Bay Lightning vs. New Jersey Devils

Die Rückkehrer

Wie konnten sie soweit kommen?

Tampa Bay war lange Zeit das dominierende Team der Eastern Conference und zeitweise auch der gesamten Liga. Gegen Ende der regulären Saison schwächelten die Lightning aber. Am Ende reichte es auch dank der Schützenhilfe des Nachbarn aus Florida trotzdem für Rang eins in der Atlantic Division und im Osten. Nach dem Verpassen der Playoffs im Vorjahr in einer durch Verletzungen geprägten Saison 2017/18 kehrt der Finalteilnehmer von 2015 also wieder in die Endrunde zurück.

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NHL Playoffs 2018 – Runde 1 – Vegas Golden Knights vs. Los Angeles Kings 

NHL Playoffs 2018 – Runde 1 – Vegas Golden Knights vs. Los Angeles Kings 

Golden State gegen Golden Knights

Wie konnten sie soweit kommen?

Die Vegas Golden Knights pulverisierten im Auftaktjahr so ziemlich alle Rekorde für die erste Spielzeit eines Vereins in der National Hockey League. Am Ende reichte es für 109 Punkte und den Gewinn der Pacific Division.

Los Angeles erlebte ein kleines Auf- und Ab in diesem Jahr, erreichte aber zu Saisonende mit 98 Punkten den zweiten Wildcardplatz in der Western Conference.

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NHL Playoffs 2017 – Stanley Cup Final – Pittsburgh Penguins vs. Nashville Predators

NHL Playoffs 2017 – Stanley Cup Final – Pittsburgh Penguins vs. Nashville Predators

Repeat oder Premiere?

Wie konnten sie soweit kommen?

Nach einer leichten ersten Runde mit nur fünf Spielen gegen Columbus, mussten die Penguins in den Division und Conference Finals über die volle Anzahl von sieben Spielen gehen. In der Serie gegen Ottawa erzielte Chris Kunitz sogar erst in der zweiten Verlängerung den Siegtreffer. Dank eines 7:0 in Spiel fünf lautete das Torverhältnis 17:13 für die Pinguine.

Nashville benötigte in der Auftaktrunde sogar nur vier Spiele um die Chicago Blackhawks in den Sommerurlaub zu schicken. In den beiden folgenden Serien gewannen die Predators nach jeweils sechs Begegnungen. Das Torverhältnis im Conference Finale gegen die Anaheim Ducks war 19:15.

Die Penguins waren 2008-2009 zusammen mit den Detroit Red Wings die letzte Mannschaft die eine Finalserie in zwei Spielzeiten hintereinander erreichen konnte. Nashville qualifizierte sich in diesem Jahr erstmals für das Finale im Westen, und damit auch erstmals für die Finalserie der National Hockey League.

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NHL Playoffs 2017 – Eastern Conference Final – Pittsburgh Penguins vs. Ottawa Senators

NHL Playoffs 2017 – Eastern Conference Final – Pittsburgh Penguins vs. Ottawa Senators

Karlsson gegen alle

Wie konnten sie soweit kommen?

Pittsburgh verspielte gegen die Capitals eine 3:1-Führung in der Serie, um dann im entscheidenden siebten Spiel mit 2:0 die Oberhand zu behalten. Im Duell der beiden besten Mannschaften der Vorrunde war das Torverhältnis 20:18 für Pittsburgh.

Die Senators konnten New York in sechs Spielen bezwingen. Dabei schossen die Rangers mit 20:19 trotzdem mehr Tore als Ottawa.

Beide Mannschaften haben inklusive der ersten Playoffrunde bisher jeweils zwölf Partien absolviert.

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NHL Playoffs 2017 – Western Conference Final – Anaheim Ducks vs. Edmonton Oilers

NHL Playoffs 2017 – Western Conference Final – Anaheim Ducks vs. Edmonton Oilers

Raubtiere auf Entenjagd

Wie konnten sie soweit kommen?

Anaheim hatte es in den ersten beiden Runden mit den Teams aus Alberta zu tun. Nachdem die Flames in vier Spielen aus den Playoffs gefegt wurden, blieben die Enten im Division Final fast an den Oilers kleben. Nach zwei Heimniederlagen zum Auftakt drehte Anaheim die Serie, brauchte am Ende aber viel Glück und ein wenig lasche Regelauslegung um sich in sieben Partien gegen Edmonton durchzusetzen. Dank eines 1:7 in Spiel sechs, lautete das Torverhältnis in der Serie 21:24 für die Kanadier.

Auch Nashville begann die Endrunde mit einem Sweep. In Runde zwei kassierten die Predators ebenfalls ihre ersten Niederlagen, dennoch war der Erfolg in sechs Partien gegen die Blues kaum gefährdet. Nicht einmal zwei Tore ließ Nashville pro Partie zu, und hatte am Ende 15:11 Treffer erzielt.

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