#003 2020 NHL Playoffs Runde 1 – Teil 1
2020-08-11 Die richtigen Playoffs beginnen und sportpassion blickt auf die Serien Tampa – Columbus, Dallas – Calgary, Boston – Carolina und Vegas – Chicago.
2020-08-11 Die richtigen Playoffs beginnen und sportpassion blickt auf die Serien Tampa – Columbus, Dallas – Calgary, Boston – Carolina und Vegas – Chicago.
Die Vegas Golden Knights ignorierten alle gängigen Weisheiten für Expansion Teams und erreichten bereits in ihrer ersten Spielzeit das Finale um den Stanley Cup. Nach dem Sweep in Runde eins gegen Los Angeles, war die Serie gegen San Jose der bisher größte Stolperstein für Las Vegas. Sechs Partien benötigten die Ritter gegen die Haie. Im Western Conference Final verloren die Golden Knights direkt Spiel eins bei den Winnipeg Jets, um dann vier Spiele in Folge zu gewinnen.
Im Gegensatz zu Vegas war der Verlauf der Playoffs für die Washington Capitals eine wesentlich größere Achterbahnfahrt. In der Auftaktrunde drehten die Capitals ein 0-2 gegen die Columbus Blue Jackets in sechs Partien. Auch die zweite Serie begann mit einer Heimniederlage, aber der Angstgegner aus Pittsburgh wurde mit 4-2 besiegt. Die Eastern Conference Finals begannen die Capitals dann mit zwei Siegen in Tampa, nur um die folgenden drei Begegnungen zu verlieren. In den abschließenden beiden Partien ließ Washington dann kein Gegentor zu, und erreichte nach sieben Spielen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 1998 das Finale um den Stanley Cup.
Die Tampa Bay Lightning benötigten in den bisherigen beiden Runden jeweils fünf Partien um die Serien gegen New Jersey und Boston für sich zu entscheiden. Gegen die Bruins lag Tampa erstmals zurück, konnte aber nach dem 2:6 zum Auftakt vier Begegnungen hintereinander gewinnen. Das 4:3 in Spiel vier n.V. war dabei vorentscheidend und gleichzeitig das erste Spiel, in dem die Bolts länger als die regulären 60 Minuten auf dem Eis stehen mussten.
Auf der Gegenseite brauchten die Capitals im Grunde 20 Jahre um endlich wieder in einem Conference Finale zu stehen. Nach vielen vergeblichen Anläufen schaffte es Washington 2018 zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale im Osten zu erreichen. Die Capitals haben zwei Spiele mehr absolviert als Pittsburgh, da sie die Serien gegen Columbus und Pittsburgh jeweils 4-2 gewannen. Dazu musste Washington in fünf Partien in die Verlängerung, einmal sogar in doppelte Overtime. Die Belastung für Washington ist damit etwas höher, als die für Tampa Bay. Aber die Capitals zeigten mit Siegen in den letzten drei Verlängerungen auch gute Nerven und die nötige Siegermentalität.
Bis zum fünften Spiel der ersten Playoffrunde verliefen die Serien von Tampa und Boston gleich. Beide erspielten sich gegen New Jersey bzw. Toronto eine Führung von 3-1. Tampa Bay siegte dann allerdings 3:1 und beendete damit den Vergleich mit New Jersey in fünf Partien. Boston verlor nicht nur Spiel fünf sondern auch die nächste Begegnung in Toronto. Im entscheidenden siebten Spiel lagen die Bruins dreimal zurück, ehe sie mit vier Toren im letzten Drittel doch noch 7:4 gewannen.
Tampa Bay war lange Zeit das dominierende Team der Eastern Conference und zeitweise auch der gesamten Liga. Gegen Ende der regulären Saison schwächelten die Lightning aber. Am Ende reichte es auch dank der Schützenhilfe des Nachbarn aus Florida trotzdem für Rang eins in der Atlantic Division und im Osten. Nach dem Verpassen der Playoffs im Vorjahr in einer durch Verletzungen geprägten Saison 2017/18 kehrt der Finalteilnehmer von 2015 also wieder in die Endrunde zurück.
Die General Manager der National Hockey League waren fleißig vor der Trade Deadline. Viele Teams versuchten sich für die letzten Wochen der regulären Saison und die anschließenden Playoffs zu verstärken. Während einige Vereine ihre Situation deutlich verbessern konnten, gelang anderen Mannschaften kein entscheidender Schritt in Richtung Stanley Cup. Die Bilanz der NHL Trade Deadline.