DHB Final Four 1/4 – Vom Feeling her ein tolles Event

Am vergangenen Wochenende fand das Final Four Turnier um den DHB-Pokal in der O2 World in Hamburg statt. Passend dazu möchte ich euch in vier Teilen einen Eindruck von der Stimmung und den Spielen bei diesem Großereignis vermitteln. Im ersten Teil geht es um die Atmosphäre und den organisatorischen Aufwand rund um das Turnier.

Das Final Four Turnier findet seit 2003 immer in Hamburg statt. Es ist gewissermaßen das Gegenstück zum DFB-Pokalfinale in Berlin.  In der O2 World Hamburg war ich bereits einige Male bei den Heimspielen des HSV Handball in der DKB-Bundesliga für sportradio360.de auf Stimmenfang. Die Organisation für das Final Four Tunier wurde allerdings nicht vom HSV, sondern vom DHB durchgeführt. Die Kollegen dort waren im Vorfeld sehr hilfsbereit, und die Akkreditierung war bereits einige Tage vorher in meinem Briefkasten.

Das Final Four Turnier ist seit Jahren eines der Großereignisse im deutschen Spitzensport. In diesem Jahr hatten sich die Mannschaften SG Flensburg-Handewitt, Rhein-Neckar Löwen, MT Melsungen und die Füchse Berlin für das Turnier qualifiziert.

Wie groß das mediale Interesse am Finalturnier war, konnte man an den Presseplätzen sehr gut ablesen. Wo bei normalen Heimspielen des HSV Handball eine Sitzreihe für die Journalisten ausreicht, da wurde fürs Final Four der Pressebereich komplett umgebaut. Am Ende war eine kleine Extratribüne mit 2 Tischreihen und einer zusätzlichen Sitzreihe entstanden.

Auch für die Betreuung der Journalisten waren weit mehr Mitarbeiter des DHB in den Gängen der O2 World unterwegs, als bei einem Bundesligaspiel. Sogar das Catering musste aus dem Pressekonferenzraum ausgelagert werden, war dafür aber besonders lecker!

Doch nicht nur die Pressetribüne war an diesem Wochenende etwas Besonderes. Auch auf den  normalen Zuschauerrängen war die Situation  anders als bei einem Standardspiel. Statt eines Heim- und Auswärtsfanblocks gab es in jeder Ecke der Arena jeweils einen Fanblock für die vier Fangruppen. Dadurch entstand während des gesamten Wochenendes farblich und akustisch ein toller Kontrast.

Auch im Rahmenprogramm wurde den Zuschauern einiges geboten. Eine Tanzgruppe stimmte vor jedem Halbfinalspiel die Zuschauer auf die folgende Partie ein. Während der Pausen wurde mit  Extras wie der Kiss-Cam oder einem Lautstärkewettbewerb zwischen den Fanlagern für Abwechslung gesorgt. Auch einige Gewinnspiele wurden über das gesamte Wochenende verteilt durchgeführt. Überhaupt wirkte das Programm während der Spielpausen nie aufgesetzt, und wurde von den Zuschauern gut aufgenommen.

Der einzige Kritikpunkt an der Organisation sind die fehlenden ermäßigten Eintrittskarten für Jugendliche bzw. Schüler. Zumindest bei den Restkarten, die am Sonntag verkauft wurden, hätte eine Ermäßigung für Schüler oder Studenten erfolgen können. 62 Euro für eine Karte in der Fankurve sind für Schüler ein vollkommen unrealistischer Preis.

Aber ich bin mir sicher, dass der DHB auch diese Kritik Ernst nehmen wird und ggf. nachbessert. Insgesamt war das Bild, dass von der gesamten Handballfamilie vermittelt wurde sehr harmonisch.

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