Starting Five: Der Film über das visionäre Projekt Hamburg Towers

Starting Five: Der Film über das visionäre Projekt Hamburg Towers

Am 30.03. feierte der Film „Starting Five“ offiziell Premiere im Cinemaxx Hamburg. Ab dem 06.04. kommt die Dokumentation über das Projekt Hamburg Towers deutschlandweit in die Kinos. Der Film begleitet Geschäftsführer Marvin Willoughby, Trainer Hamed Attarbashi und die beiden Nachwuchsspieler Louis Olinde und Lennard Larysz durch die ersten beiden Jahre nach der Gründung der Profimannschaft

Starting Five

Titel: Starting Five: Der Film über das visionäre Projekt Hamburg Towers

Laufzeit 87 Minuten, Dokumentarfilm, Sportfilm

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (22. April 2016)

Sprache: Deutsch, einige Szenen Englisch mit deutschen Untertiteln

Regie: Milan Skrobanek

Inhalt:

Seit dem Sommer 2014 gibt es die Profimannschaft der Hamburg Towers. In der ehemaligen Blumenhalle der Bundesgartenschau fand der 35-fache deutsche Nationalspieler Marvin Willoughby eine Heimat für das Aushängeschild seines Projekts. Die erste Mannschaft der Towers ist das letzte, aber vielleicht wichtigste Puzzlestück einer Idee, Basketball in Hamburg zu verwurzeln, und über den Sport Kindern und Jugendlichen zu helfen.

Der Film Starting Five begleitet Willoughby vom ersten Tag an. Vieles ist anfangs noch Stückwerk, und der Geschäftsführer und sportliche Leiter muss sogar selbst die Schrauben an den ersten Korbanlagen festziehen. Später im Films verhandelt Willoughby mit Spieleragenten und verdeutlicht den Profis seine Erwartungen für die kommende Spielzeit. Er ist aber auch Schiedsrichter, wenn er an den Schulen im Stadtteil Wilhelmsburg kleinen Kindern spielerisch das Zusammenspiel beibringen, und sie an den Basketballsport heranführen möchte.

Zweiter Akteur des Films ist Trainer Hamed Attarbashi. Der heute 40-jährige übernahm vor der Premierensaison die Stelle des Cheftrainers in Hamburg. Vor allem die Szenen mit Attarbashi geben einen schonungslos offenen Einblick in die tägliche Arbeit einer Profimannschaft. Da wird geflucht, geschwitzt und gnadenlos jeder Spielzug im Training wiederholt, wenn die Bewegungsabläufe nicht hundertprozentig sitzen.

Den letzten fehlenden Blickwinkel vermittelt Regisseur Milan Skrobanek mithilfe der Nachwuchsspieler Louis Olinde und Lennard Larysz. Die beiden Talente klopfen an die Tür der ersten Mannschaft in der ProA und müssen sich im Verlaufe der Saison für ihren weiteren Weg im Profibasketball entscheiden.

Starting Five fasst zwei Jahre Entwicklung eines Vereins, einer Mannschaft und zweier hoffnungsvoller Spieler in knapp 90 Minuten Film zusammen.

Regisseur

Offizielle Biographie von der Seite Starting Five:

Milan Skrobanek, geboren 1984 in Ahlen, studiert 2007-2013 Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der École des Beaux-Arts Marseille. Er realisiert drei Kurzspielfilme, mit denen er auf zahlreichen Filmfestivals vertreten ist. Als Abschluss dreht er den Film DIE CHINESEN EUROPAS über die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft und erhält 2013 ein Diplom mit Auszeichnung.

Mit den abendfüllenden Dokumentarfilmen IM DERBY-DREIECK über die Rivalität dreier Fußballclubs und STARTING 5 über die Entstehungsgeschichte des Basketballteams Hamburg Towers komplettiert er seine Sportfilm-Trilogie. Die Filme laufen auf Festivals, im Kino, im Fernsehen und werden auf DVD ausgewertet. Aktuell befindet er sich in der Entwicklungsphase seines Spielfilmdebüts.

Parallel zu seinen eigenen Projekten arbeitet er als Regisseur und Cutter für diverse Agenturen und Produktionsfirmen.

Hamed Attarbashi, Trainer der Hamburg Towers

Hamed Attarbashi, Trainer der Hamburg Towers

Für wen ist der Film geeignet?

Basketballer, Sportfans, Hamburger – so kurz und knapp könnte die Zielgruppe für Starting Five definiert werden. Basketballer, weil natürlich viele Aspekte des Sports im Mittelpunkt stehen und vielleicht sogar der eine oder andere Tipp für aktive „Baller“ bei den Trainingsszenen dabei ist. Sportfans, da einige der Szenen exemplarisch für das knallharte Geschäft außerhalb der Arenen sind. Akquise von Sponsoren und Vertragsverhandlungen gibt es in ähnlicher Form immer, wenn mit dem Spiel auch Geld verdient werden soll. Und natürlich Hamburger, weil in Starting Five ein Problemstadtteil der Hansestadt in einer Form dargestellt wird, wie sie in der Mopo oder im Abendblatt nicht alltäglich ist. Dazu gibt es jede Menge schöne Bilder zwischen Harburg und Hamburger Hafen.

Doch die Begrenzung auf diese drei Zielgruppen wird dem Film nicht gerecht. Starting Five ist einfach ein Fest für Augen und Ohren, denn die Schnitte, Übergänge und die passende Vertonung sind sehr gut gelungen. Ein Kinobesuch um die Dokumentation über die Towers zu sehen, kann also auch für weniger sportinteressierte „Nicht-Hamburger“ interessant sein.

Wertung

9 von 10 Punkten. Selbstverständlich ist diese Wertung nicht ganz objektiv. Ich habe die Hamburg Towers von Anfang an begleitet und bin seit dem Ende der ersten Saison ein kleiner Teil der Towers-Familie. Dennoch ist die Wertung gerechtfertigt. Der Aufbau des Films ist gut gelungen, die Bilder sind von hoher Qualität und die verschiedenen Erzählstränge werden immer wieder gut verbunden. Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge. Ich hätte mir ein paar Minuten mehr gewünscht, aber das dürfte eher den Vorgaben des Filmverleihs, als dem Wunsch der Filmemacher geschuldet sein. Vielleicht gibt es eine längere Version als DVD.

Deutschlandweiter Filmstart ist am Donnerstag den 06. April. Der Spielplan für die ersten Wochen ist hier zu finden. 

Copyright des Kinoplakats und Trailers: CURLYPICTURES GmbH & Co. KG

 

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